Medizinische Lammfelle zur Dekubitusprophylaxe
Auszug einer Studie vom Deutschen Institut für Pflegehilfsmittelforschung und - beratung. Die komplette Studie kann selbstverständlich bei uns angefordert werden.
Die Ergebnisse
Die Ergebnisse werden hier in tabellarischer Form dargestellt:
Fazit
In Gruppe A (ohne medizinisches Lammfell, n=48) zeigten sich deutliche Veränderungen in den dermalen Schichten der Haut i S. von Ödemen und Blasenbildung, veränderte sich die Durchblutung insofern, als sich eine Minderdurchblutung der tieferen Schichten nachweisen ließ und die Rötung der Hackenhaut war enorm verstärkt.
Demgegenüber blieben die genannten Befunden in der Gruppe B (mit medizinischem Lammfell, n=42) alle im Ausgangsbereich, lediglich die Hautrötung nahm um ca. 33% zu.
In Gruppe C (mit Kunstfell, n=68) waren alle Zeichen einer Dekubitalgeschwürsentwicklung besonders ausgeprägt; die Ultraschall- und Durchblutungsuntersuchungen unterschieden sich deutlich von den Ergebnissen der Gruppe B, es konnten 6 Dekubitalgeschwüre nachgewiesen werden und zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass die Temperaturentwicklung auf den Kunstfellen signifikant höher war, als auf den echten Fellen.
Es konnte nachgewiesen werden, das echte Lammfelle eine sehr wirksame Dekubitusprophylaxe an den Fersen der Bewohnerinnen unterstützen, die motorisch sehr unruhig waren. Sie sind den „Kunstfellen“ deutlich überlegen.
Die Studie wurde mit medizinischen Lammfellen der Firma Werner Christ GmbH, Gondershausen, durchgeführt, die unter der Produktbezeichnung „Sanofell“ im einschlägigen Fachhandel angeboten werden.
Auszug einer Studie vom Deutschen Institut für Pflegehilfsmittelforschung und - beratung. Die komplette Studie kann selbstverständlich bei uns angefordert werden.
Die Ergebnisse
Die Ergebnisse werden hier in tabellarischer Form dargestellt:
| Methode | Gruppe A (ohne Fell) n = 71 | Gruppe B (mit Lammfell) n = 56 | Gruppe C (Kunstfell) n = 68 |
| PMS-Index | bei allen Bewohnerinnen während der Messzeiten deutlich über 7 (MW 8,7) | ||
| Ultraschalluntersuchung 1. Tag |
keine Auffälligkeit an den Hacken | ||
| 4. Tag | leichte ödematöse, aber diffuse Veränderungen nachweisbar | im Vergleich zum Aufnahmebefund am ersten Tag keine Veränderungen | leichte ödematöse, aber diffuse Veränderungen nachweisbar |
| 7. Tag | deutliche Veränderungen im Sinne von Ödemen / Blasenbildungen | im Vergleich zum Aufnahmebefund am ersten Tag keine Veränderungen | noch deutlichere Veränderungen im Sinne von Ödemen / Blasenbildungen, als bei Gruppe A, 6 offene Dekubitalgeschwüre, Stadium 2 |
| Durchblutungsmessung | Deutliche Veränderungen i.S. einer Hyperämie | Keine Veränderungen nachweisbar | Sehr starke Veränderungen i.S. einer Hyperämie |
| Hautrötung | Zunahme um ca. 70% | Zunahme um ca. 33% | Zunahme um ca. 87% |
| Thermographie | ca. 30,5° C | ca. 29° C | ca. 32° C |
Fazit
In Gruppe A (ohne medizinisches Lammfell, n=48) zeigten sich deutliche Veränderungen in den dermalen Schichten der Haut i S. von Ödemen und Blasenbildung, veränderte sich die Durchblutung insofern, als sich eine Minderdurchblutung der tieferen Schichten nachweisen ließ und die Rötung der Hackenhaut war enorm verstärkt.
Demgegenüber blieben die genannten Befunden in der Gruppe B (mit medizinischem Lammfell, n=42) alle im Ausgangsbereich, lediglich die Hautrötung nahm um ca. 33% zu.
In Gruppe C (mit Kunstfell, n=68) waren alle Zeichen einer Dekubitalgeschwürsentwicklung besonders ausgeprägt; die Ultraschall- und Durchblutungsuntersuchungen unterschieden sich deutlich von den Ergebnissen der Gruppe B, es konnten 6 Dekubitalgeschwüre nachgewiesen werden und zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass die Temperaturentwicklung auf den Kunstfellen signifikant höher war, als auf den echten Fellen.
Es konnte nachgewiesen werden, das echte Lammfelle eine sehr wirksame Dekubitusprophylaxe an den Fersen der Bewohnerinnen unterstützen, die motorisch sehr unruhig waren. Sie sind den „Kunstfellen“ deutlich überlegen.
Die Studie wurde mit medizinischen Lammfellen der Firma Werner Christ GmbH, Gondershausen, durchgeführt, die unter der Produktbezeichnung „Sanofell“ im einschlägigen Fachhandel angeboten werden.